Immobilien vermieten & verwalten Sonderpublikation 2017/18
Dezentrale Produktion von Strom und Wärme als sozialer Auftrag

„Viele denken, dass Wohnbaugenossenschaften nicht unbedingt Innovationstreiber sind“, sagt Ulf Krech, „doch das stimmt nicht.“ Der geschäftsführende Vorstand der Fellbacher Wohnungsbaugenossenschaft eG (FEWOG) handelt im Interesse seiner Bewohner. Er sieht Vorteile, die Genossen gegenüber normalen Mietern genießen. Da ist vor allem die soziale Komponente, ausgehend vom Grundgedanken der genossenschaftlichen Selbsthilfe, gemeinsam mit anderen für ein eigenes Dach über dem Kopf zu sorgen. Das Bereitstellen von Elektro- und Wärmeenergie gehört mittlerweile dazu. Der Staat unterstützt solche dezentralen Initiativen durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz von 2016 und das Mieterstromgesetz von 2017.

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Stadt + Grün 11/2017
Kunst und Klang am Klosterweiher

Die Franziskanerinnen von Bonlanden erschaffen nach und nach außergewöhnliche Möglichkeiten, naturgemäßes Füreinander, Miteinander und Nebeneinander auf dem Klostergelände wahrzunehmen. Der Löschweiher am Waldrand, eingebunden in die Klosteranlage, ist ein geeigneter Ort, um dem Sonnengesang des heiligen Franziskus nachzuspüren. Dort war vieles schon präsent: Die Sonne, das Wasser, die Fische, die Vögel, die Natur des Waldes, die Ruhe. Dennoch - mit der Neugestaltung wollen die Schwestern das Hinhören und Hinsehen schärfen, das Erleben der Natur und ihrer Elemente in der Umgebung des Wassers zusätzlich vertiefen.

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Transforming Cities 3/2017
Digitale Werkzeuge für Wasser-, Licht- und Klangtechnik

In Zürich, Memmingen, Badenweiler und Bonlanden/Iller sind neuerdings auf Stadtplätzen, in Stadtparks und öffentlich zugänglichen Gärten bei der Neugestaltung besondere Attraktionen zu finden: Selbsttätig ablaufende Choreografien, die bestimmten Tagesrhythmen folgen oder natürliche Ereignisse wie Wind, Erdbewegungen oder Infraschall nutzen. Im Verborgenen geben dazu digitale Werkzeuge Impulse für Wasserbewegung, Lichtreflexion und Klang. Mit ihrer Hilfe, von Künstlern programmiert, entstehen urbane Orte des sinnlichen Erlebens.

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Stadt + Grün 2/2017
Inhalatorium Badenweiler

Bevor es im artesischen Brunnen der Schwarzwald-Gemeinde Badenweiler zu Tage tritt, hat das Heil- und Thermalwasser der Römerquelle vermutlich 9000 Jahre unter der Erde geruht. Eine Präsentation dieses besonderen Lebenselixiers in der Öffentlichkeit gab es in den letzten Jahrzehnten nicht, obwohl der Badeort vom Fremdenverkehr lebt. Seit der Neugestaltung des Inhalatoriums und seiner Umgebung in den Jahren 2014/2015 hat sich das geändert. Im Ortszentrum können nun Passanten dem fließenden Wasser begegnen, es berühren oder trinken und seine Geschichte verstehen.

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